36. Internationales Schneeskulpturen-Festival
Wenn Schnee
zur Kunst wird.
Stacheldraht, Sägen und Schaufeln sind ihr Werkzeug; Gummistiefel, Ohrenschützer und Handschuhe ihre wichtigste Ausrüstung – und der Wettergott ihr großer Gönner.
Imposant in der klaren Winterluft, bizarr in der abendlichen Beleuchtung: So präsentieren sich die phantasievollen Gebilde, Skulpturen, Formen und Körper aus Schnee und beherrschen vorübergehend das Dorfbild – geschaffen beim bereits traditionellen Schneeskulpturen-Festival in Innichen.
Der Austragungsmodus ist ebenso einfach wie für die Zuschauer attraktiv: Frischer Schnee aus der Umgebung wird mit Hilfe von Wasser und Winterkälte zu 3 × 3 × 3 Meter großen Riesenwürfeln gepresst, die an verschiedenen Stellen in Innichen platziert werden.
An diesen Schneewürfeln können die teilnehmenden Mannschaften ihrem Einfallsreichtum freien Lauf lassen. Das Ergebnis ihrer Arbeit in der kalten Winterluft sollen möglichst phantasievolle Skulpturen sein. Wasser – das ist das Einzige, was den Künstlerinnen und Künstlern neben ihren Werkzeugen zur Verfügung steht; Wasser, das bei den winterlichen Temperaturen bald zu Eis gefriert.
In drei Tagen müssen die Werke fertig sein. Dann werden sie von den Einheimischen und Feriengästen begutachtet und bewertet. Die winterlichen Temperaturen tragen dazu bei, dass die Kunstwerke aus Schnee bis in die ersten milderen Tage hinein bewundert werden können – dank der künstlichen Beleuchtung auch am Abend.
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Tourismusverein Innichen
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